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Unsere Fahrt auf dem Löschkreuzer Weser
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Samstag, 05.08.2006
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Hiermit möchten wir einen Dank aussprechen für die Einladung von Herrn Sepers zur Besichtigung des "Löschkreuzer Weser". Einen noch herzlicheren Empfang und nettere Betreuung von Herrn Sepers und seinen Mitarbeitern kann man sich kaum vorstellen.
Es begann alles auf der Intermodellbau in Dortmund, dort war Herr Sepers, der Besitzer des "Löschkreuzer Weser" an unseren Stand und schaute sich das Modell der Weser an, sprach mit dem Erbauer und sagte, die habe ich auch........
Na ja, es soll ja noch mehrere Besitzer solch eines Modellschiffes geben dachte man sich, aber als Herr Sepers dann auf einmal sagte: Die habe ich im Original glaubte man seinen Ohren nicht.
Herr Sepers versprach, uns Bilder über das Internet zu kommen zu lassen. Nach ein paar Tagen kamen ca. 20 Bilder von der Weser, vom erschreckenden Zustand zu Beginn, bis hin zu der restaurierten Weser. Ich fragte einfach mal an, ob wir das Schiff besichtigen könnten. Die Antwort kam sofort positiv wieder zurück. Wir vereinbarten einen Termin zur Besichtigung für den Samstag, 05.08.2006.
Um 8.00 Uhr morgens ging es los mit einem von uns gecharterten Reisebus. Schon auf der Fahrt nach Holland hatten wir gute Laune. Auch interessierte Gäste waren mit an Bord. Was uns erwartete war Ungewissheit, wir wollten alles auf uns zu kommen lassen. Der Empfang war traditionell holländisch, in der Firma von Herrn Sepers wurde erst einmal ein Kaffee getrunken. Danach besichtigten wir die Firma, in der Schiffswellen für den Weltmarkt hergestellt werden, angefangen von kleinen Wellen für Binnenschiffe, sowie neun Meter Wellen für Ozeanriesen. Ein anderer Schwerpunkt ist die Herstellung von Verstellpropellern mit all seinen Komponenten. Darüber hinaus werden noch viele Einzelstücke für Schiffe hergestellt. Auch eine der größten Drehbänke in Holland für die Bearbeitung von Teilen mit vier Metern Durchmesser gehörte zur Besichtigung.
"Jetzt wurde es ernst!", wir gingen zu dem überholten "Löschkreuzer Weser" und besichtigten das Schiff, ohne zu übertreiben, bis in den letzten Winkel die so ein Schiff hat. Stellten Fragen über Fragen, ohne das es unseren drei Begleitern irgendwann mal zu viel wurde. Was so ein Schiff alles an Technik aufweist ist schon erstaunlich. Wir konnten gar nicht genug staunen. Dann kam der absolute Höhepunkt, Herr Sepers startete die Aggregate der "Löschkreuzer Weser" und
wir legten ab. Zu diesen Zeitpunkt hatten die Gastgeber auf einmal einen Haufen "Kinder" auf dem Schiff (zumindest die Männer). Wir konnten wirklich hin und her, hoch und runter, alle Räume die das Schiff so hergab, und das sind einige, waren unser Reich. Dann gab es noch einen Höhepunkt am Höhepunkt unseres Ausflugs, wir Männer haben alle einmal das Schiff auf der Maas selbst übernommen. Geplant war eine kurze Fahrt um das Schiff überhaupt einmal in Betrieb zu erleben........., aber bei sooooo vielen leuchtenden Augen und absolutem Interesse, wie es uns die Begleiter hinterher sagten, mußte die Fahrt einfach länger und ausgiebiger ausfallen. Selbst unsere Begleiter auf dem Schiff hatten über so viel Begeisterung Ihren Spaß und natürlich auch Ihren berechtigten Stolz. Auf der Rückfahrt, kurz vor der Anlegestelle, wurden wir noch einmal überrascht, das Schiff hielt an und die Sprühanlage, zum Schutz vor übermäßiger Wärmestrahlung bei der Brandbekämpung, wurde eingeschaltet. Das Schiff wurde umhüllt von einem Wassernebel und wir mitten drin. Dieses Bild von Land aus muß überwältigend gewesen sein. Nach einem letzen Gruppenfoto gingen wir von Bord, obwohl keiner so richtig wollte.
Nach der übergabe unserer Präsente an Herrn Sepers ging es dann weiter in die ca. 10min. entfernte Werft, auch von Herrn Sepers. Dort konnten wir den angefangenen Bau eines Schiffs aus nächster Nähe sehen (und wie Kinder nun mal sind, auch anfassen). Auch die Pläne des nächten Auftrages ab Januar 2007 haben wir schon mit vielen Fragen überschüttet. Zum Schluss bekamen wir noch eine Einladung von Herrn Sepers für das nächste Jahr, den "Löschkreuzer Weser" erneut zu besichtigen wenn die Löschkanonen endgültig montiert sind und wir dann wieder zu "Kindern" werden dürfen.
Leider kam dieser Termin bisher nicht zustande, ebensowenig wie die Wahrnehmung der Einladung zur Sail 2008 in Bremerhaven, auf der die Weser an der Parade der großen Schiffe teilnehmen sollte.
Wir verabschiedeten uns ganz herzlich von Herrn Sepers und bedankten uns für so einen absolut gelungenden Tag. Auch das so viel Zeit investiert wurde ist nicht selbsverständlich in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Aber auch wir hatten das Gefühl, dass man es gerne gemacht hat, der ersten Besuchergruppe überhaupt aus Deutschland so einen Tag zu ermöglichen.
Da kann man wirklich nur sagen, Danke an alle.
Mittlerweile hatte sich der Hunger eingestellt und wir waren dann am späten Nachmittag, mit zweien unserer Betreuer, zum Essen in einem Gasthaus in Heerewaarden. Herr Sepers hatte leider noch einen Termin und konnte nicht dabei sein. Auch hier wollte keiner so richtig ein Ende finden, bis der Busfahrer so langsam drängelte.
Wir verabschiedeten uns noch einmal, bedankten uns ein letztes mal für diese Gastfreundlichkeit
und begannen die Heimreise. Im Bus gab es natürlich nur ein Thema...... diesen herrlichen Tag.
(Bericht: Carlo Fromm; Bearbeitung:Lars Winkelmann)
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Ein paar Impressionen der Weser vor und nach der Restauration
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So sah der Löschkreuzer vor der Restauration aus
Leider nicht sehr ansehnlich |
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Und so nach der Restauration als wir den Löschkreuzer besuchten
Schon deutlich ansehnlicher aber immer noch nicht ganz fertig |
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Hier finden Sie weitere Bilder von der Weser
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